• ABSTRAHLWINKEL

Öffnungswinkel des von der LED abgegebenen Lichtkegel. Je weiter der Abtrahlwinkel, desto geringer wird die Stärke der Ausleuchtung. Breite Ausstrahlwinkel sind für flächige und enge Ausstrahlwinkel für Akzentuierungen geeignet.

  • BELEUCHTUNGSSTÄRKE

Flächenbezogener Lichtstrom, welcher von einer Lichtquelle auf ein Objekt trifft. Maßeinheit: Lux

  • BELEUCHTUNGSNIVEAU

beschreibt die mittlere Beleuchtungsstärke in einem Raum oder an einzelnen Plätzen. Je geringer die Reflexion von Wänden, Böden, Decken oder Gegenständen im Raum und je komplizierter die getätigte Sehaufgabe ist, umso höher muß die Beleuchtungsstärke sein.

  • BINNING

Industrieell eingesetztes Selektionsverfahren, bei dem LED's in gleiche Farb- oder Licht-

stromklassen eingeteilt werden.

  • BLENDUNG

Grundsätzlich muß man zwischen direkter und indirekter Blendung unterscheiden. Direkte Blendung wird von Leuchten oder Leuchtmitteln erzeugt. Es kann jedoch auch eine direkte Blendung von Flächen mit sehr hoher Leuchtdichte (z. B. Fenster) ausgehen. Indirekte Blendung wird durch Reflexe von glänzenden oder sehr glatten Oberflächen (z.B. Glas, Spiegel, Lackoberflächen) erzeugt.

  • CIRCADIANER RYTHMUS

Hierunter versteht man die inneren Rythmen (innere Uhr) eines Menschen. Es ist auch der 24-Stunden Rythmus darunter zu verstehen. eine biologische Dynamik, welche durch endogene  Oszillationen (Schwankungen) metabolischer oder physikalischer Aktivität beeinflusst wird. Dieser Rythmus wird genetisch gesteuert und durch unseren Stoffwechsel umgesetzt. Licht und künstliche Beleuchtung beeinflusst unseren circadiansichen Rythmus. Schichtarbeiter oder Berufe mit wechselnden Tag-/ Nachtarbeitszeiten leiden besonders unter der Verschiebung dieses Rythmus. Licht mit kurzen Wellenlängen (blauanteiliges Licht mit mehr als 6.000 Klevin) kann bei Müdigkeit sehr positiv sein. Licht mit hohen Wellenlängen (rotanteiliges Licht mit weniger als 3.000 Kelvin) wirkt hingegen sehr entspannend auf den Organismus.

  • COB-LED

Abkürzung für Cover-On-Board-LED. Hierbei wird der Halbleiterkristall mit seiner Phosphorschicht direkt auf die Leiterplatte (Platine) geklebt und mit zwei Bonddrähten verbunden. Somit ist eine sehr gute Wärmeableitung möglich.COB-LED's eignen sich besonders für leistungsstarke und eng bestückte LED-Module. Es wird sehr viel Licht auf kleinstem Raum produziert.

  • DALI (= DIGITAL ADRESSABLE LIGHTING INTERFACE)

ist eine standardisierte Schnittstelle zu Ansteuerung von Leuchten mit digitalen Steuersignalen. Hierbei können einzelne Betriebsgeräte angesteuert werden. Dies ist durch die individuelle Zuweisung von Adressen zu den Betriebsgeräten möglich. Im Gegensatz hierzu ist die 1-10 Volt Schnittstelle nur analog.

  • DEGRADATION

ist die kontinuierliche Abnahme des Lichtstroms (lumen) einer LED. Eine LED verhält sich anders als z.B. eine herkömmliche Glühlampe, bei der der Glühdraht irgendwann bricht und somit die Glühlampe ihren Dienst getan hat. Eine LED verliert konstant ihre Lichtleistung, was für den Verbrauch somit nicht bedeutet, daß eine LED nach angegebener Lebensdauer von z.B. 50.000 Std. kaputt ist. Nach den angegebenen 50.000 Std. hat die LED nur einen geringeren Lichtstrom, welcher mit der Angabe von z.B. L70B10 angegeben wird.

  • DIFFUSOR

Vor eine Lichtquelle (=LED) sitzende Streufläche wie opale Flächen, Folien und dergleichen, welche das auftreffende Licht homogen auf der Streufläche = Diffusor verteilen und somit Flächen homogen beleuchten.

  • DIREKTE/INDIREKTE BELEUCHTUNG

Nur die Mischung aus beiden Beleuchtungsarten wird von den meisten Menschen als sehr angenehm empfunden. Indirekter Lichtaustritt (Lichtaustritt einer Leuchte nach oben) wird durch Deckenfluter, Stehleuchten oder abgependelten Leuchten erzeugt. Indirektes Licht (Lichtaustritt einer Leuchte nach unten) kommt von Deckeneinbauleuchten, Strahlern und auch Stehleuchten oder abgependelten Leuchten.

  • DOWNLIGHT

Runde oder quadratische, mit Reflektoren oder anderen optischen Elementen bestückte  Deckenleuchte. Downlights werden in die Decke  oder an der Decke verbaut. Downlights werden meist in Büros, Fluren, WC-Anlagen oder auch zur Akzentuierung von vertikalen Flächen eingesetzt.

  • DYNAMISCHES LICHT

Hierunter versteht man die Veränderung des Lichts. Hierzu zählen mehrere Parameter wie Steuerung der Lichtfarbe, Höhe der Beleuchtungsstärke, zeitgesteuerte Lichtschaltung. Nur die Kombination von mehreren Komponenten ist eine sinnvolle dynamische Lichtsteuerung. Vorbild für dynamisches Licht sollte immer das Tageslicht sein. Von frühmorgens bis spätabends werden wir verschiedensten Komponenten des Lichts ausgesetzt.

  • EMV

Abkürzung für Elektromagnetische Verträglichkeit. Sie bezeichnet die Störfreiheit von elektrischen Geräten auf andere Geräte.

  • ENEC

Abkürzung für European Norm Electrical Certification

Prüf- und Zertifizierungsverfahren für den europäischen Markt. Dieses Prüfverfahren entspricht dem europäischen Standard und gilt für Leuchten, Haushalts- und Bürogeräte. Es ist eine freiwillige Zertifizierung und keine Verpflichtung des Herstellers.

  • ENERGIEEFFIZIENZKLASSEN

Sie sind eine Bewertungsskala für das europäische Energielabel. Die Unterteilung erfolgt in sogenannte Klassen. Bei Lampen und Leuchten sind die Klassen von A++ bis E eingeteilt. A++ ist das beste Ergebnis und E das schlechteste Ergebnis einer Lampe bzw. Leuchte.

  • ENERGIELABEL

Europaweit geltendes Label zur Kennzeichnung von Energieverbräuchen.

 

Dieses Label soll zur Kaufentscheidung für den Verbraucher dienen, da es Auskunft über die Effizienz in Bezug auf den Energieverbrauch einer Lampe oder Leuchte, bzw. von elektrektrischen Geräten gibt.

  • EVG

Abkürzung für eletronisches Vorschaltgerät. EVG's werden zum Betrieb von Leuchtstoffröhren eingesetzt und besitzen hier zugleich auch die Funktion des Starters und Zündens. diese Vorgänge erfolgen beim EVG schneller und flackerfrei im Gegensatz zu den älteren VVG's und KVG'S. Auch ist der Leistungsfaktor eines EVG'S deutlich besser als von VVG's und KVG's.

  • EX-LEUCHTEN

Hierunter sind explosionsgeschützte Leuchten zu verstehen. Diese Art von Leuchten werden je nach Einsatzzone (20 - 22) verschieden klassifiziert. Ex-Leuchten werden in Räumen eingesetzt, in denen z.B. explosionsfähige Gase, Dämpfe oder Stäube auftreten. Sollten hier keine Ex-Leuchten eingesetzt werden, kann es schon durch einen kleinen Funken zu enormen Explosionen kommen.

  • FARBTEMPERATUR

umschreibt die die Kelvinzahl einer Lampe oder Leuchte. Mit der Kelvinzahl wird die Lichtfarbe einer Lampe und Leuchte definiert.

Um zu einer klaren Definition der Lichtfarbe zu kommen, sollten immer exakte Werte auf Verpackungen stehen, z. b. 2.700 Kelvin=warmweiß oder 4.000 Kelvin neutralweiß

Folgende Bereiche kann man generell für die verschiedenen Lichtfarben definieren:

2.700 - 3.300 Kelvin = warmweiß

3.300 - 5.000 Kelvin = Neutralweiß

5.000 Kelvin = Tagelichtweiß

> 5.000 Kelvin = Kaltweiß

  • FABWIEDERGABE

definiert die Klassifizierung von Lampen und Leuchten in Bezug auf farbige Gegenstände. Die Farbwiedergabe wird in dem Farbwiedergabeindex Ra und Farbwiedergabestufen 1a-4 wiedergegeben. Dieser Wert gibt an, wie natürlich eine Lampe oder Leuchte die Farben wiedergeben kann. Je höher der Wert Ra ist, um so besser die Farbwiedergabe. Als ein Optimum ist der Wert Ra100. Werte unter Ra80 finden im Aussenbereich (Strassenbeleuchtung) ihr Einsatzgebiet. In geschlossenen Räumen sollte mind. ein Wert von Ra>80 ingesetzt werden.

Oben: Ra 90-100

Mitte: Ra 70 -89

Unten: Ra <70

Sehr gute Farbwiedergabewerte sind wichtig bei Friseuren, Zahnlaboren, Zahnärzten, Bekleidungsgeschäften, Floristen und Druckereien.

  • FASSUNG

Die Fassung nimmt die Lampe in einer Leuchte auf. Zugleich ist die Fassung der Übergabepunkt für die Elektrik an die Lampe. Der Sockel einer Lampe wird in die Fassung geschraubt oder gesteckt. Ein Verwechseln von verschiedenen Fassungen mit Sockeln ist nicht möglich.

  • GS-ZEICHEN

Abkürzung für geprüfte Sicherheit. Das Zeichen wird vom TÜV oder VDE als Prüfstellen ausgestellt. Es bestätigt die Konformität mit dem Gerätesicherheitsgesetz.

Das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) bestätigt die Konformität mit dem Gerätesicherheitsgesetz. Es darf nur in Verbindung mit dem Zeichen der Prüfstelle verwendet werden, zum Beispiel VDE oder TÜV.

  • GÜTEMERKMALE DER BELEUCHTUNG

sind in der DIN EN 12464-1 verankert:

- Sehkomfort

- Sehleistung

- Visuelles Ambiente

Weitere Kriterien sind:

- Tageslichtintegration

- Energieeffizienz

- Veränderung der Lichtsituation

- individuelle Einstellmöglichkeiten

  • IRC-TECHNIK

Abkürzung für Infrared-coating. Hierunter versteht man die Infrarotbeschichtung von Lampenkolben, welche die Wärmestrahlung, die von einem Glühdraht oder Glühwendel in einer Lampe abgegeben wird, wieder zurück auf die Wendel reflektiert wird. Mit dieser Maßnahme werden Niedervolt-Halogenlampen oder auch R7S-Stäbe (zweiseitig gesockelte) Lampen ausgestattet. Durch dieses Verfahren können bis zu 30% Energie eingespart werden.

  • KOLLIMATOR

Ein optisches Bauteil, welches das ungerichtete, von LED's abgestrahlte Licht parallelisiert.

  • KONVERTER

Hierunter ist ein sogenannter Stromumwandler zu verstehen. Der Konverter wandelt z.B. 230V in die für eine LED notwendige Größe um. Hier gibt es Konverter für Konstantstrom oder auch Konstantspannung oder aber auch 12V oder 24V Konverter.

  • KVG

Abkürzung für konventionelles Vorschaltgerät, welches über Drosselspulen, Trafos etc. verfügt. Wird für Leuchtstofflampen eingesetzt.

  • LAMPE

Unter Lampe versteht man die lichterzeugende Quelle in einer Leuchte. Auch Lichtquelle oder im Volksmund "Birne" genannt.

  • LED

Abkürzung für Light Emitting Diode, kurz gesagt versteht man darunter eine lichtemit-tierende Diode. Eine LED ist ein Halbleiterbauelement, welches in Durchlassrichtung die Strahlung abgibt. Licht entsteht vielmehr bei einer elektrischen Reaktion innerhalb der Diode, bei der Rekombination von positiven und negativen Ladungsträgern in der Sperr-

schicht des Halbleiters. Die dabei freiwerdende Energie wird als elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Bereich - also Licht emittiert.

Bestandteile einer LED:

- Anode

- Kathode

- Halbleiterkristall (LED-Chip)

- Phosphorschicht

- Gehäuse (entfällt unter Umständen)

- Bonddraht

  • LED-TREIBER

ist ein besonderes Netzteil, welches einen konstanten Strom durch eine LED treibt. Dieser LED-Treiber kann auch Teil einer 12V- oder 24V-Lampe sein, welche am Eingang mit einer Konstantspannung von 12V oder 24V betrieben wird. Der hier integrierte Treiber erzeugt daraus einen Konstantstrom für die LED.

  • LEUCHTDICHTE

Die Leuchtdichte = L ist der Helligkeitseindruck der von einer beleuchteten Fläche oder Leuchte ausgeht. Maßeinheit hierfür ist Candela pro Flächeneinheit oder einfacher gesagt: Lichtstärke pro Fläche.

  • LEUCHTE

Der gesamte Leuchtkörper mit allen Bauteilen wie Lampe, Fassung, Aufhängung, Sockel, Leuchtenschirm, Abdeckungen, Reflektor, usw.

  • LICHT

Dies ist der für das menschliche Auge sichtbare Teil der Strahlung. Sendet eine Lichtquelle weißes Licht aus und lenkt man dieses durch ein Prisma wird dieses Licht in verschiedenfarbige Lichtstrahlen, den sogenannten Spektralfarben zerlegt. Der Grund hierfür liegt darin, daß sich die Lichtstrahlen in unterschiedlichen Winkeln brechen. Diese Spektralfarben oder auch trivial Regenbogenfarben genannt umfassen einen Frequenzbereich von 380-780 nm (Nanometer). Unter 380 nm ist das Licht ultraviolett, über 780 nm ist das LIcht infrarot. Beides ist für unser Auge nicht sichtabr.

  • LICHTAUSBEUTE

sagt aus wieviel Lichtstrom (lumen) pro Watt (W) eine Lampe oder Leuchte von ihrer Leistungsaufnahme erzeugt wird. Die Lichtausbeute ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe oder Leuchte. Je höher der Wert Lumen im Verhältnis zu den Watt ist, desto wirtschaftlicher ist die Lampe oder Leuchte. Zu unterscheiden sind:

- lumen pro Watt für eine Lampe = Lampenlichtausbeute

- lumen pro Watt für Lampe mit Betriebsgerät = Systemlichtausbeute

- lumen pro Watt für die gesamte Leuchte = Leuchtenlichtausbeute

 

  • LICHTIMMISSION

ist die Lichtverschmutzung welche von Leuchten ausgeht. Vor allem im Aussenbereich wirkt die Lichtimmission auf unsere Umwelt. Falsch eingestellte Strassenleuchten beleuchten den Nachthimmel oder werden einfach falsch eingesetzt. Industrienationen haben einen besonders hohen Anteil an der Lichtverschmutzung unserer Erde zu tragen.

  • LICHTSENSOR

misst die verschiedensten Helligkeitsstufen des Tages- oder auch Kunstlicht. Diese Art von Sensor ist wesentlicher Bestandteil einer Lichtsteuerung.

  • LICHTSTÄRKE

= I, ist der Teil des Lichtstroms, der in bestimmte Richtungen strahlt. Die Lichtstärke wird in Candela (cd) gemessen. Um bei einer Lichtplanung die Anzahl der Lichtquellen zu ermitteln, werden Lampen oder auch Leuchten mittels ihrer Lichtstärkeverteilung grafisch dargestellt. Diese Darstellung wird in Form von Kurven dargestellt, den sogenannten Lichtstärkeverteilungskurven (LVK).

  • LICHTSTROM

gemessen in Lumen (lm) ist sie die Lichtleistung einer Lampe/Leuchte. Je höher der Lumenwert, desto mehr Licht gibt eine Lampe/Leuchte ab.

  • MACADAM ELLIPSE

Farbraum, dargestellt im CIE Farbraum, innerhalb dessen keine sichtbare Farbabweichung zu einem Referenz-Farbort auftritt.

Bildergebnis für Macadam ellipse

  • MUSEUMSWINKEL

Um Kusntwerke (Gemälde) richtig auszuleuchten, ist dabei ein Einfallswinkel des Lichts von 30° ideal. Dieser Winkel wird umgangssprachlich Museumswinkel genannt. Einfallswinkel unter 30° erzeugen zuviel Streiflicht. Einfallswinkel über 30° und damit einhergehend auch ein größerer Abstand zum Kunstobjekt würden Schatten des Betrachters auf das Kunstwerk werfen.

  • NENNBELEUCHTUNGSSTÄRKE

ist die mittlere geforderte Beleuchtungsstärke in einem Raum. Die Nennbeleuchtungs-

stärke wird von den EU-Normen wie DIN EN 12464-1festgelegt.

  • NUTZEBENE

ist die horizontale oder vertikale Fläche, welche zu beleuchten ist. Bei Arbeitsplätzen geht man von einer Nutzebene von 75cm über dem Fussboden aus. In anderen Fällen kann die Nutzebene durchaus variieren.

  • OLED

= Organic Light Emitting Diode. Mit den organischen Leuchtdioden wird die sogenannte Elektroluminiszenz genutzt. Es ist eine ultradünne Schicht mit Halbleitereigenschaften. Es werden nicht kristalline organische Stoffe für die Schicht verwendet. Eine OLED besteht somit aus vielen Schichten und eine lichterzeugende Schicht die sogenannte Emissionsschicht. Die Emissionsschichten können in einer Leuchte mehrmals vorhanden sein, so wird z.B. weißes Licht in einer OLED erzeugt. OLED's eignen sich durch ihre flächige Eigenschaft für die Beleuchtung von großen Flächen. In Zukunft werden ganze Fensterflächen oder Fassaden leuchten können.

  • PEAKWELLENLÄNGE

ist die Wellenlänge, bei der das Strahlungsmaximum auch gleichzusetzen mit dem größten Energiegehalt einer Lichtquelle ist. Messwert = nm (Nanometer)

  • PWM-DIMMEN

= Pulsweitenmodulation. Bei dieser Methode schaltet man den LED-Strom periodisch aus und ein. Dies erfolgt mit so einer hohen Frequenz, daß das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Meist liegt der Wert über 200 Herz (Hz).

  • REFLEXIONSGRAD

Dieser Wert sagt aus wieviel Prozent des auf eine Fläche fallenden Lichtes wieder reflektiert werden. Weiße und helle Flächen haben einen hohen und schwarze dunkle Flächen einen niedrigen Reflexionsgrad.

  • RGB oder RGBW

= RotGelbBlau oder RotGelbBlauWeiß. RGB oder auch RGBW ist die Mischung aus den drei bzw. vier Grundfarben. Im Lichtbereich können durch diese Mischung die verschiedensten Zwischenfarben und selbst weiß erzeugt werden. Bei den LED's wird zu den RGB-Farben oftmals noch Weiss = W eingesetzt. Dies hat zur Folge, daß ein besseres Weiß erzeugt werden kann.

  • SCALLOP

ist der Lichtkegel einer Lichtquelle, welcher sich an der Wand in einer Bogenform wiedergibt. Diese Lichtkegel dienen oftmals zur Akzentuierung von Wänden.

  • SEHKOMFORT

ist das Wohlbefinden für im Raum Anwesende durch das Licht. Es ist auch als Beleuchtungsqualität einer Beleuchtungsanlage zu definieren. Beim Sehkomfort spielen vor allem die Farbwiedergabe und die harmonische Helligkeitsverteilung eine Rolle.

  • SEHLEISTUNG

Bei der Sehleistung spielen vor allem das Beleuchtungsniveau und die Blendungsbegrenzung eine Rolle. Hell oder auch Dunkel, Formen, Farben und Details, welche der Wahrnehmer in welcher Zeit wahrnimmt, spielen hier mit hinein.

  • SMD-LED

Abkürzung für Surface-Mounted-Devices-LED (Oberflächenmontierbares Bauteil). Hierbei wird der LED-Chip mit einem Kühlkörper auf die Leiterplatte befestigt. Die Leistungs-bereiche sind sehr unterschiedlich. Bei vielen LED's mit kleinen Einzelströmen können die Vorwiderstände mit in der Leuchte untergebracht werden und diese können in Parallelschaltung (wie Halogenleuchen) an LED-Trafos mit Konstantspannung angeschlossen werden. Durch die höhere Kontaktfläche kann ein deutlich verbessertes Thermomanagement realisiert werden. 

  • SENSOREN

kommen bei der Lichtsteuerung zum Eisnatz. Hierzu zählen Präsenzmelder (Anwesenheitsmelder), Tageslichtsensoren für den Innen- und Aussenbereich.

  • TRANSFORMATOR

= Spannungswandler. Im Beleuchtungsbereich muß häufig die Netzspannung = Eingangsspannung 230V in eine Kleinspannung=Ausgangsspannung wie 12 oder 24 Volt (=Niedervoltstrahler) umgewandelt werden. die LED-Trafos sind in der Regel spezielle EVG's mit einer geringen Mindestlast und einem Ausgangswert von 12V oder 24V.

  • UGR

= Unified Glare Rating. Es bewertet die Blendung einer Beleuchtungsanlage von einer gewissen Beobachterposition heraus, siehe auch DIN EN 12464-1. Je niedriger der UGR-Wert ist, desto geringer ist die Blendung einer Leuchte. Z.B. wird bei einer Büroleuchte ein UGR-Wert <19 gefordert.

  • VDE

= Verband deutscher Elektrotechniker. ist ein Prüf- und Zertifizierungsinstitut welches dieses Zertifikat verleiht. Es zeigt Sicherheit und Normenkonformität eines elektrotechnischen Produktes in Bezug auf elektrische, mechanische, thermische und sonstige Gefährungen. Das ENEC-Zeichen wird auch von diesem Institut vergeben.

Der VDE Technisch Wissenschaftlichen Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (gegründet als Verband Deutscher Elektrotechniker) vergibt sein Sicherheitsprüfzeichen für elektrotechnische Erzeugnisse.

  • WARTUNGSFAKTOR

beschreibt das Verhältnis vom Neuwert einer Beleuchtungsanlage zu einem Wartungswert nach einer bestimmten Zeit. Er berücksichtigt die Verschmutzung von Leuchten und Räumen, sowie den Lichtstromrückgang und den Ausfall von Lichtquellen.